Unser Dank gilt unserem Referenten Karsten Reinert (Manager Projects & Accounting, ifm Unternehmensgruppe) für einen Vortrag aus der Praxis — ohne Steuerberater-Floskeln, dafür mit klarem Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Der Fahrplan steht: Empfangspflicht seit 2025, Ausstellungspflicht ab 2027 für größere Unternehmen (>800.000 € Umsatz), ab 2028 nahezu alle im B2B.
- Nur die XML zählt: Steuerlich relevant sind allein die maschinenlesbaren Daten — Fehler darin können den Vorsteuerabzug kosten. Validierung wird Pflicht.
- Die Tools sind noch nicht so weit: Viele Expense-Tools decken die EN-16931-Prüfung bisher nicht vollständig ab. Wer früh plant, braucht Workarounds.
- Die Stolpersteine liegen im Detail: Stammdatenpflege, fehlende Standardisierung und länderspezifische Anforderungen (z. B. Polen, Rumänien) werden häufig unterschätzt.
Unsere Empfehlung: jetzt den Dialog mit Buchhaltung, Steuerabteilung und IT suchen, Worst-Case-Szenarien zum Vorsteuerverlust durchrechnen — und die Chance auf bessere Datenqualität aktiv nutzen. Im Herbst gibt es ein Follow-up-Update.
Disclaimer: Wir haben die Inhalte sorgfältig recherchiert — travexis übernimmt keine Haftung oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Anwendbarkeit der Informationen. Dieser Beitrag ist ein Erfahrungsbericht aus der Praxis, keine Rechts- oder Steuerberatung. Wenn Sie rechtsverbindliche Unterstützung benötigen, konsultieren Sie den Steuerberater oder die Fachabteilung Ihres Vertrauens.

